Im Interview mit der NRZ (hier) erläutert Prof. Dr. Darr, der sich seit Studienzeiten mit der Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe durch die Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung land- und forstwirtschaftlicher Produkte beschäftigt, dass sich das neu gegründete Forschungszentrum der Hochschule Rhein-Waal Sustainable Food Systems als Akteur der Transformation unserer Ernährungssysteme hin zu mehr Nachhaltigkeit profilieren möchte.

Die Hochschule will sich im Bereich der Forschung in diesem Bereich hervortun, Kompetenzen und Ressourcen an der Schnittstelle von Agrar-, Nachhaltigkeits- und Bioökonomieforschung bündeln. Die Forschungsbedingungen für die an der Hochschule Forschenden sollen verbessert und gleichzeitig Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft eingebunden werden.

“Wir wollen dabei helfen”, so Prof. Darr, “die für die Region am besten geeigneten Kombinationen von Gehölzen und Tieren auf Agrarflächen zu finden.” Als Beispiel führt er das Pflanzen von Hecken oder Gehölzstreifen an, die zur Reduzierung der Verdunstung beitragen können und Windschutz bieten. Dann müssten Ackerflächen weniger bewässert werden.

Für Prof. Darr steht fest, dass der Agrarsektor in 20 Jahren ganz anders aussehen wird: “Landwirtschaft wird in Zukunft eine andere sein. Wir müssen die Akteure mitnehmen und für den Wandel begeistern. Dabei kann es nicht um die Idealisten gehen. Der ganze Sektor erlebt eine Transformation. Alle Akteure sind gut beraten, dem ins Auge zu sehen und aktiver Teil davon zu werden. Dafür wollen wir werben und Ansprechpartner sein.”

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